Jazz Plus im Kunsthaus Depot

2019-09-08, 16:00–18:45 Uhr

CROSSOVER // EXPERIMENTAL // JAZZ // POP

Darius Heid Trio

Die drei jungen Musiker fanden Ende 2018 als Trio zusammen. Durch eine offene, der Musik dienende Spielweise, verbinden sich Eigenkompositionen, Standards und frei improvisierende Passagen zu einer einzigartigen Musik, die Raum schafft. Den eigenen Charakteren treu bleibend, suchen sie im Rahmen einer klassischen Jazzklaviertrio Besetzung nach einem ehrlichen und abwechslungsreichen Gespräch. Einfluss hat alles, das die Musiker mit auf die Bühne bringen, sowie alles, das auf der Bühne geschieht.

Darius Heid (*14.01.1999) ist Pianist und Komponist.

Im Alter von 16 Jahren studierte er bereits als Jungstudent an der Musikhochschule in Köln bei Jürgen Friedrich.

Neben zahlreichen eigenen Bandprojekten war Darius Mitglied des Landesjugendjazzorchester Hessen und wirkte an einer CD-Produktion mit. Konzertreisen führten ihn bis nach Kanada und Litauen.

Sein Duo mit dem Kölner Trompeter Ferdinand Schwarz wurde 2017 bei der Bundesbegegnung „Jugend Jazzt“ mit dem 1. Preis (Preis des Deutschlandfunks) sowie dem Förderpreis der UDJ ausgezeichnet. Zudem erhielt Darius Heid den Solistenpreis der „Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung“. Bei Jugend Komponiert 2017 erzielte er einen 1.Preis.

Er lebt derzeit in Köln und studiert u.a. bei Hubert Nuss.

Frida...

...ist verspielt. Frida hat viel Fantasie. Manchmal ist sie sehr laut und trotzig. Oft aber spielt sie in ihrer Welt, leise und zerbrechlich. Ihre Stimmungen verfärben sich so wie ihre Haare. Und plötzlich will sie wieder experimentieren und wild sein. Keine Angst, Frida ist nicht gefährlich. Sie macht einfach nur Musik.

Frida’s Extensions….setzen anschließend auf das Darius Heid Trio drei starke Frauenstimmen, Bass und Schlagzeug dagegen. Für die Stimmen sind Mascha Cormann, Julia Ehninger und Sara Decker verantwortlich, den Bass spielt Florian Herzog, und Jeroen Truyen sitzt am Schlagzeug.

„Das ist eine Besetzung, die man nicht ständig im Radio hört“, beschreibt Sängerin Julia Ehninger das Besondere der Formation. „Dadurch, dass wir kein Harmonieinstrument in der Band haben, klingt die Musik sehr transparent und direkt.“ Frida’s Extensions sei im besten Sinne ein Crossover-Projekt: Experimentelle Musik trifft auf Pop und Jazzmusik. „Innerhalb der Band werden verschiedene musikalische Vorlieben und Vorerfahrungen vereint und das schafft einen einzigartigen Mix“, sagt Ehninger, die gemeinsam mit ihren Mitstreiterinnen und Musikern Jazz-Freunde aller Genres ansprechen wollen.

Freuen könnten sich die Besucher jedenfalls auf Eigenkompositionen sowie Popsongs unter anderem von Radiohead oder Cyndi Lauper und das eine oder andere Konzeptstück – gespielt von „fünf gutgelaunten Musikerinnen und Musikern“, verspricht Julia Ehninger

Julia Ehninger

New York war während ihres Studiums an der Manhattan School of Music bei Gretchen Parlato und Theo Bleckmann Julia Ehningers zweite Heimat und Inspirationsquelle – und die Zeit in der legendären Jazzmetropole geprägt von vielen neuen Eindrücken, Begegnungen und Abschieden. In dieser Übergangsphase setzte sich die Sängerin gedanklich mit den Themen Beständigkeit und Wandel auseinander. In ihren filigranen Kompositionen verbindet Julia Ehninger gekonnt zeitgenössischen Jazz mit Elementen des Pop und R&B und kreiert so mit ihren Mitmusikern einen ganz eigenen, leichten und hellen Sound. Modern und doch zeitlos, virtuos und doch leichtfüßig. Melodien mit Ohrwurmqualität treffen auf komplexe Harmonien und Rhythmen.

Mascha Cormann

Bachelor of Music Jazzgesang an der Musikhochschule Köln, Lehramt Musik und Sonderpädagogik an der Universität Köln. Seit 2011 in der musikalischen Früherziehung sowohl in der Musikschule drei-klang als auch in (inklusiven) Einrichtungen im Auftrag der Musikschule Köln tätig.

Sarah Decker

Decker selbst ist musikalisch eine Spätberufene. Bis auf eine Blockflöte und ein Klavier gab es kaum nennenswerte Begegnungen mit Musikinstrumenten. Das änderte sich nach dem Abschluss ihres ersten Studiums in Marburg, als sie merkte, dass Kulturwissenschaften und Journalismus doch nicht das richtige für sie sind. Sie sattelte kurzfristig auf Musik um und studierte am Konservatorium in Maastricht Jazz-Gesang. Anschließend ging es mit einem Stipendium in der Tasche an die renommierte Manhattan School of Music.

Musik in allen Facetten hat es der Sängerin angetan, die ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht hat.

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